Betriebliche Suchtprävention

Hintergrund der betrieblichen Unterstützung in den Bereichen Prävention und Hilfe ist die  Verhinderung und frühzeitige Erkennung von Suchtproblemen am Arbeitsplatz. Es wird geschätzt, dass etwa 10 % der Beschäftigten missbräuchlich Suchtmittel, vor allem Alkohol und Medikamente, konsumieren und ca. 5 % abhängigkeitskrank sind. Auch jeder dritte Arbeitsunfall ist alkoholbedingt. Betriebliche Suchtprävention kann frühzeitig suchtmittelbedingte Auffälligkeiten bei den Beschäftigten erkennen und zeitnah Unterstützung anbieten, um einer Suchtabhängigkeit vorzubeugen.

Wir bieten Ihnen

  • Fortbildung zum „Suchthelfer im Betrieb“
  • Aufbereitung von Fachwissen im Rahmen von Fachtagen
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien zum Thema Sucht im Betrieb
  • Vermittlung von Präventionsprojekten (z. B. interaktive Ausstellungen), Referentinnen und Referenten zur Unterstützung der Arbeit vor Ort und zur Durchführung von Gesundheitstagen und Informationsveranstaltungen

In Thüringen gibt es seit 1998 einen aktiven Arbeitskreis „Betriebliche Suchtkrankenhilfe“. Im Rahmen der Arbeitskreistätigkeit wurde eine Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im betrieblichen Setting zum Thema Sucht entwickelt und in Kooperation mit dem Präventionszentrum der SiT – Suchthilfe in Thüringen gGmbH sowie dem Fachverband Drogen- und Suchthilfe umgesetzt.

Rauchfrei-Kurse und andere suchtpräventive Maßnahmen vor Ort bietet das Präventionszentrum an.