Abhängigkeitskranke Mütter und Väter in der Suchthilfe

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Beschreibung

„Wir unterliegen doch der Schweigepflicht. Dürfen wir das Jugendamt informieren, wenn wir wissen, dass unsere Klienten*innen Kinder haben?“. Bisher waren nur Suchthilfeträger, die auch Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, gefordert, den Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII in ihre Praxis umzusetzen und zu einer Verbesserung im Kinderschutz beizutragen. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz werden nun auch Berufsgruppen, die außerhalb des Jugendhilfebereiches Leistungen erbringen, in einen aktiven Kinderschutz einbezogen. Das hat Einfluss auf die Suchthilfe und zwar nicht nur auf die Beratung, sondern auf alle Bereiche im Verbundsystem der Hilfen. 

Mit dieser Handreichung will der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. über Grundlagen und Gesetze informieren, Ablaufschemas, Prüflisten und Kopiervorlagen bereitstellen und einen Überblick über die Arbeit mit abhängigkeitskranken Müttern und Vätern in der Suchthilfe geben.