Plakatwettbewerb „bunt statt blau“

bunt statt blau: Plakatwettbewerb gegen das Komasaufen der DAK-Gesundheit seit acht Jahren erfolgreich

Trinken bis der Arzt kommt: Viele Jungen und Mädchen kennen bei Bier, Schnaps oder Mixed Drinks keine Grenzen. Die Folge: Jedes Jahr landen mehr als 20.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Thüringen sind es etwa 13% der 11-17-jährigen Jugendlichen welche episodisches Rauschtrinken praktizieren. Auch wenn die Zahlen zuletzt zurückgehen, fordern Experten weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens. Bereits im achten Jahr führt die DAK-Gesundheit den Plakatwettbewerb bunt statt blau durch, bei dem die Krankenkasse Bilder mit klaren Botschaften gegen das Komasaufen sucht. Mitmachen können Einzelteilnehmer und Teams im Alter von 12 bis 17 Jahren – auch wenn sie nicht bei der DAK-Gesundheit versichert sind. Seit dem Start haben mehr als 87.000 Jungen und Mädchen ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Das Besondere bei bunt statt blau: Hier werden die Kinder und Jugendlichen selbst zu glaubhaften Botschaftern gegen das Komasaufen. Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt.

Ein großes Netzwerk mit namhaften Politikern, Suchtexperten und Künstlern auf Bundes-, Landes- und Regionalebene unterstützt bunt statt blau – darunter zahlreiche Gesundheits- und Sozialminister. In Thüringen ist die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Heike Werner Schirmherrin der Kampagne.

Auch 2018 geht der Wettbewerb weiter. Nähere Infos auf www.dak.de/buntstattblau