fdr+ Kongress „Neu zusammengewürfelt“

Wir können auch anders: Gemeinsam!

Neu zusammengewürfelt – Suchtprävention – Suchthilfe – SuchtSelbstHilfe: Beim Fachtag am 16. April in Berlin

Gemeinsamer Fachtag der Landesstelle für Suchtfragen Berlin, des PARITÄTISCHEN Berlin – Fachbereich Suchthilfe, der Fachstelle Suchtprävention Berlin und des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe am 16. April 2018 in Berlin will Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe „neu zusammenwürfeln“

Prävention, Hilfe im Sinne von Versorgung und Selbsthilfe sind wesentliche Aspekte eines umfassenden Verständnisses von Gesundheit. Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe sind in Deutschland seit Jahrzehnten Bestandteile eines anerkannten und differenzierten Angebots- und Versorgungssystems
Methodenkompetenz, Konzeptqualität und Erfahrungswissen haben sich verändert. Ebenso das Menschenbild mit seiner Hinwendung zu einer konsequenten personenzentrierten Sichtweise, die individuelle Lebensumstände und Ressourcen in den Mittelpunkt stellt. Partizipation und Empowerment sind deshalb mehr als nur moderne Schlagworte und müssen in der Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe verankert werden. Was soll sich also verändern? Der Fachtag möchte eine Debatte anstoßen für die Weiterentwicklung des eindimensionalen Sichtweise der Suchtpolitik und ihrem Verständnis von Suchtprävention, Beratung/Behandlung, Selbsthilfe, Schadensminderung und Repression – hin zu einem mehrdimensionalen Model, das beispielsweise Gesundheitsförderung, Lebenswelt, Jugendschutz und gesellschaftliche Aspekte einbezieht.
„Haltung – Können – Wissen“ sind eine entscheidende Basis, damit diese Arbeitsfelder „neu zusammengewürfelt“ und Perspektiven entwickelt werden können. Der Fachtag bietet dazu einen – mit unterschiedlichen Thesen geleiteten – offenen Austausch.
Beim 40. fdr Kongress des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. 2017 stand die Würde des Menschen unter dem Thema „SUCHT SUCHT RESPEKT“ im Mittelpunkt. Daran arbeiten wir 2018 weiter. Gemeinsam wollen wir uns mit Haltungen, Menschenbildern und Hilfestrukturen auseinandersetzen. Neu zusammengewürfelt können daraus Entwürfe für das Zusammenspiel aller Akteure entstehen, die Respekt, Menschenwürde, Teilhabe und Befähigung berücksichtigen. Open Space als Tagungsmethode fördert die Begegnungen auf Augenhöhe und bietet Raum für einen besonderen Prozess aller Teilnehmenden.
Entwickeln Sie am 16. April 2018 in Berlin unser Arbeitsfeld gemeinsam mit anderen weiter. Alles über den Fachtag finden Sie in unserem Tagungsflyer

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