Fortbildung „Suchtprobleme am Arbeitsplatz“

Kaum ein Betrieb bleibt davon verschont, sich mit Suchtproblemen auseinander setzen zu müssen.
Der Umgang mit Suchtkranken ist oft von großer Hilflosigkeit geprägt. Das Verleugnen eines offensichtlichen Problems ist dabei ebenso vorhanden wie eine Unfähigkeit, offensiv Hilfe anzubieten.

In der Prävention und besonders in der Förderung der Motivation eines Suchtmittelerkrankten zu einer entsprechenden Behandlung nimmt der Betrieb eine immer größer werdende Rolle ein.
Bei einer sehr großen Zahl der Patienten, die in eine ambulante oder stationäre Therapie vermittelt werden, ist das sachgerechte Eingreifen des betrieblichen Suchtkrankenhelfers von entscheidender Bedeutung. Er steht nahe am Betroffenen, untersteht der Schweigepflicht und kennt sich in der Problematik der Suchtmittelabhängigkeit gut aus. Er weiß genau, wie und in welcher Situation auf einen Betroffenen zuzugehen ist oder wie dieser am wirkungsvollsten unterstützt werden kann.

Der Thüringer Arbeitskreis für Suchtfragen in Behörden und Unternehmen bietet mit erfahrenen Suchtexperten, die seit vielen Jahren in der betrieblichen und therapeutischen Praxis stehen und für Mitarbeiter und Vorgesetzte in Betrieben und Behörden Seminare durchführen, ein aus 130 Stunden (UE) bestehendes Fortbildungsprogramm zum Suchthelfer an.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Fortbildung liegt in der Tatsache begründet, dass die betrieblichen Bedingungen besonderes Augenmerk erhalten. So gelingt es, individuell auf die spezifischen Belange der einzelnen Bereiche einzugehen, welche die Handlungsmöglichkeiten des jeweiligen Suchtkrankenhelfers prägen.

Die Fortbildung besteht aus folgenden Bausteinen:
– 90 Stunden Theorie und praktische Übungen/Anleitungen
– 40 Stunden Praktikum (Hospitation)

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne unserem Flyer.

Der aktuelle Kurs ist bereits ausgebucht. Bei Interesse an unserer Fortbildung können Sie sich trotzdem bei uns melden. Gerne merken wir Sie dann für den nächsten Kurs vor.