Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) für die bundesweite Entkriminalisierung des Besitzes von Cannabis in geringen Mengen (bis zu 6 Gramm) ausgesprochen. Mit dieser Strategie sollen Polizei und Justiz entlastet werden: „Deshalb trete ich dafür ein, den Besitz von kleinen Mengen als Ordnungswidrigkeit zu ahnden und nicht mehr als Straftat. Die Konsumenten sollten wie in Portugal wählen können, ob sie ein Bußgeld zahlen oder sich einer Suchtberatung unterziehen“, erklärte Ludwig. Im Interview forderte die Politikerin auch mehr Akzaptanz für Drug Checking, also die Möglichkeit für Konsument*innen, Drogen auf ihre Inhaltsstoffe hin testen zu lassen, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Zum Interview auf der Homepage des RND.