Erhebung und Ausblick 2019/2020

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels, den Folgen des demographischen Wandel sowie technologischen Innovationen werden die heutigen Arbeitsbedingungen beeinflusst und führen zu veränderten Beanspruchungen und Belastungen für die Beschäftigen. In den letzten Jahren haben vor allem die psychischen Erkrankungen zugenommen, zu denen auch die suchtbezogenen Krankheitsbilder zählen, die den Arbeitgebern lange Ausfall-und Wiedereingliederungskosten verursachen.

Nun kann Thüringen neue Zahlen vorweisen, die den Bedarf einer betrieblichen Suchtprävention verdeutlicht. Durch ein Gemeinschaftsprojekt bestehend aus dem Präventionszentrums der SiT – Suchthilfe in Thüringen GmbH, der Thüringer Fachstelle Suchtprävention des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. und dem IWT – Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH wurde eine thüringenweite Befragung aller Thüringer Betriebe (ab 50 Mitarbeiter*innen) als Teilbaustein des Gesamtvorhabens „Interventionskonzept zur betrieblichen Suchtprävention im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements für Thüringer Unternehmen“ durchgeführt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird aktuell ein Fortbildungsangebot für die betriebliche Suchtprävention entwickelt.

Die Broschüre mit den Ergebnissen aus der Bedarfserhebung finden Sie hier.